Nichts zu lachen

Daten und Fakten

Originaltitel Nichts zu lachen
Untertitel Die Erinnerungen
Erscheinungsjahr September 1993
Sprache Deutsch

Ausgaben

Titel Nichts zu lachen
Die Erinnerungen
Verlag Langen-Müller Verlag
Sprache Deutsch
ISBN 3-7844-2457-0
Format Gebundene Ausgabe
Datum September 2003
Preis 19,90 € (ohne Gewähr)
Titel Nichts zu lachen
Die Erinnerungen
Verlag Bastei Lübbe Taschenbücher
Sprache Deutsch
ISBN 3-404-12452-9
Format Broschiert
Datum 1996
Preis Keine Angabe (nicht mehr erhältlich)

Inhalt

"Ephraim Kishon, seinem Millionenpublikum als brillanter Satiriker bekannt und vertraut, blickt zurück. Er erzählt erstmals, wie sein Leben wirklich war, enthüllt sein Gestern, seine Gedanken, seine Wahrheit. Bisher unbekannte menschliche Seiten des Schriftstellers werden in diesem Buch aufgeschlagen, Intimes, Überraschendes, Dramatisches tritt zutage, auch sein gefährliches Versteckspiel mit der Gestapo, seine Flucht vor dem KGB und seine 'zweite Geburt' in Israel. Und überwiegen auch die ernsteren Töne, so kann Kishon doch auch in diesem fesselnden neuen Buch den Humoristen nicht verleugnen. Kishons Erinnerungen sind ein bewegende Stück Zeitgeschichte unseres Jahrhunderts und gleichzeitig eine Brücke der Versöhnung zwischen den Juden und den Deutschen von heute. Wie es wirklich war, Ephraim Kishon hat es hier erstmals für seine Leser niedergeschrieben."

(Rückentext der Ausgabe aus dem Langen-Müller Verlag)


"Ephraim Kishon, Lieblingsauter unzähliger deutschsprachiger Leser, blickt zurück. Mit über 40 Büchern, Filmen wie 'Der Blaumilchkanal' und Theaterstücken wie 'Es war die Lerche' hat er sein Publikum erobert. Auch aus seinen Satiren meint man vieles über ihn und die 'beste Ehefrau von allen' mit den drei in Israel geborenen Kindern zu wissen. Wo aber seine Wiege stand, wie dramatisch sich sein Leben durch die Zeitläufte unseres Jahrhunderts gestaltete, ist gänzlich unbekannt. In diesem Erinnerungsband erzählt Kishon, angeregt durch Gespräche mit dem israelischen Journalisten Jaron London, erstmals, wie sein Leben wirklich war, wie er selbst wirklich ist.

Er schildert seine Kindheit in Budapest, berichtet über die Anfänge des Nationalsozialismus in Ungarn, mit denen er bereits als Schüler schmerzlich konfrontiert wurde, beschreibt, wie er als slowakischer Arbeiter untertauchte und den Nazihenkern nur um Haaresbreite entkam. Nach seiner Flucht aus dem stalinistischen Ungarn bereitete er mit seiner ersten Frau, einer Wienerin, die Auswanderung nach Israel vor, wo Hoffmann Ferenc schließlich als Ephraim Kishon wiedergeboren wurde. Mit eiserner Willenskraft lernte er im Kibbuz die hebräische Sprache und assimilierte sich in dieser völlig neuen Welt, in der seine internationale Karriere als Satiriker ihren Anfang nahm.

Jeder Kishon-Leser, der diesen mit 54 Dokumentarfotos ausgestatteten Band in die Hand bekommt, wird, über das menschliche Interesse am Autor hinaus, ein exemplarisches Leben unseres Jahrhunderts kennenlernen. Ephraim Kishon spricht aber auch offen aus, daß für ihn die jungen Deutschen von heute nicht gleichbedeutend sind mit jenen Nazis, die ihm seine Jugend geraubt haben, und belegt so, daß er mit seinem Humor und dem befreienden Lachen, das seine Satiren auslösen, lebenslang auch eine Versöhnung herbeiführen wollte. Ein Leben wie von einem Satiriker erfunden, Ephraim Kishon hat es für seine Leser festgehalten."

(Klappentext der Ausgabe aus dem Langen-Müller Verlag)

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© Martin Egge  –  2006-12-31 14:55:56 +0100